Hawaii: Big Island

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04.06.2016: Ein Tag am Meer

Am letzten Tag auf Big Island wollten wir sicher noch einen weiteren Strand sehen. Nach einem ausgiebigen (und sehr amerikanischen) Frühstück fuhren wir zum Makalawena Beach. Um den Strand zu erreichen, muss man eine halbe Stunde durch Lava-Gestein laufen. Plötzlich kommt dann dieser wunderschöne Strand, mit grünen Palmen und Pflanzen, weissem und sehr feinem Sand und absolut klarem Wasser. Wir gingen etwas baden, schnorcheln und machten es uns gemütlich. Fast den ganzen Nachmittag verbrachten wir dort.

Am Abend gingen wir nochmal nach Kona in die Stadt um die Kona Brauerei anzuschauen. Diese hat sogar ein eigenes Pub mit Restaurant. Dort haben wir gleich auch gegessen. Anschliessend gingen wir noch zur Strandpromenade und wollten noch etwas trinken. Es war aber überhaupt nichts los, so gingen wir nach Hause 🙂

03.06.2016: Schnorcheln

Heute fuhren wir zum nahe gelegenen Kealakekua Bay. Ein versteckter Strand, wo man vom Parkplatz erst 2 Meilen hinab laufen muss. Der Weg war steinig und mit Pflanzen zugewachsen. Ziemlich verschwitzt kamen wir unten an und es stellte sich heraus, dass es sich mehr um eine Bucht als um ein Strand handelte.

Wir zogen unsere Schnorchel-Ausrüstung an und sprangen ins Wasser. Der lange Weg hatte sich gelohnt. Ein wunderbares Riff mit vielen Fischen und Seeigeln konnten erkundet werden. Fast 2 Stunden verbrachten wir mit Schnorcheln im Wasser. Danach mussten wir den steilen Weg wieder nach oben laufen.

Am Abend gingen wir in ein Restaurant in der Nähe und assen einen feinen Znacht.

02.06.2016: Sattelt die Pferde

Wieder etwas früh fuhren wir zurück nach Waimea um das Pferdereiten (welches wir gestern wegen Regen verschoben hatten) nachzuholen. Auf der Dahana-Ranch wurden wir bereits von Eric, unserem Guide, erwartet. Nach kurzer Erklärung ritten wir los, über die endlosen, grünen Wiesen der Ranch. Auf dem Pferd machte Lyn definitiv die bessere Figur, obwohl ich mich nach einiger Zeit auch an mein braves Pferd gewöhnte. Etwas weiter draussen konnten wir dann sogar noch traben. Wenn es etwas langsamer zuging, genossen wir die Landschaft und die frische Luft. Nach 90min waren wir (unverletzt) zurück auf der Ranch.

Danach beschlossen über die nördlichste Spitze wieder zurück nach Kona zu fahren. Unterwegs hielten wir in Hawi, einem kleinen Dorf um Souvenirs zu kaufen. Danach fuhren wir zurück nach Kona, um in der Nähe unserer Unterkunft in einem herzigen Café den sehr späten Zmorge nachzuholen. Anschliessend fuhren wir zum Strand Honokohau Beach wo wir badeten und zum ersten Mal unzählige und sehr grosse Schildkröten aus der Nähe betrachten konnten. Ein sehr schöner Abschluss eines sonst schon sehr ereignisreichen Tages.

01.06.2016: Fahrt nach Kona

Heute verliessen wir (leider) unser gemütliches Holz-Häuschen und fuhren über Norden auf die andere Seite der Insel. Das Wetter zeigte sich heute von der absolut schlechtesten Seite. Seit letzter Nacht steckten wir im Dauerregen fest. Dies machte die lange Fahrt nicht gerade angenehmer. Eigentlich wollten wir auf dem Weg bei einer Ranch anhalten und reiten gehen. Wegen dem Regen verschoben wir es aber auf morgen.

Auf dem Weg hielten wir in Waimea, einer kleinen Stadt im Norden. Dort assen wir einen feinen Burger zum Zmittag und fuhren dann weiter nach Kona. Kona ist direkt an der Küste und hat eine schöne Strandpromenade mit vielen Restaurants und kleinen Läden. Das Wetter besserte kurzzeitig, sodass wir wenigstens einen Kaffee draussen trinken gehen konnten. Anschliessend fuhren wir zu unserer nächsten Airbnb-Unterkunft, welche in einem sehr schönen Wohnquartier liegt. Wir haben unsere eigene kleine Wohnung, wo wir die nächsten 4 Tage verbringen werden.

31.05.2016: Ganz im Zeichen der Vulkane

Heute fuhren wir erneut in den Volcanoes National Park um die (wegen Regen) verpasste Wanderung durch einen Vulkan-Krater nachzuholen. Nach gestern war diese mit 4 Meilen ein Spaziergang und zum Glück war es grösstenteils nur flach. Der riesige Krater mitten in einem Waldstück sah von oben schon spektakulär aus. Am Schluss der Wanderung läuft man durch den Krater selber, wo einem bewusst wird, wie riesig er ist.

Am Nachmittag besuchten wir die in Hawaii sehr bekannte Macadamia Nussfabrik Mauna Loa. Eigentlich verhofften wir uns günstig Nüssli einkaufen zu können, jedoch waren diese sogar im Fabrikladen nicht wirklich günstiger. Trotzdem kauften wir ein zwei Päckli.

Gerade noch rechtzeitig fuhren wir noch einmal zum anderen Vulkan, dem Mauna Kea. Heute fuhren wir aber mit dem Auto hoch, um den Sonnenuntergang aus 4000m Höhe anzusehen. Anschliessend warteten wir ein wenig bis es dunkel wurde, um die Sterne zu betrachten. Nicht ohne Grund hat es auf dem Gipfel mehrere Teleskope der Astrologen, denn hier sieht man so viele Sterne wie sonst fast nirgends auf der Welt. Der Sternenhimmel war wirklich einmalig anzusehen.

30.05.2016: Mauna Kea

Zweiter Tag, zweiter Vulkan. Frühmorgens um 05:30 fuhren wir zum nächsten Vulkan, dem Mauna Kea. Dieser ist für die Hawaiianer ein heiliger Berg. Um 7 Uhr kamen wir dort an und parkten unser Auto im Visitor Center um sogleich den Aufstieg zu Fuss in Angriff zu nehmen. Das Center liegt auf einer Höhe von 2800m, der Gipfel vom Vulkan liegt auf 4205m! Die Wanderung begann auch gleich mit einem sehr steilen Teil, der einfach nicht aufhören wollte. Die Luft wurde mit jedem Schritt auch immer dünner, was wir beim Atmen sehr gut spürten.

Je höher wir aufstiegen, umso mehr Pausen mussten wir einlegen. Die Höhe machte uns wirklich schwer zu schaffen. Nach etwa 5 Stunden und 12km kamen wir auf dem Gipfel an, wo ein kalter Wind blies, der uns gleich wieder zum Abstieg zwang. Es führt auch eine Strasse zum Gipfel, wo jeder mit gutem Fahrwerk hochfahren kann. Daher war es zum Glück nicht so schwer auf dem Weg hinunter ein Auto anzuhalten, welches uns mitnahm. Völlig erschöpft kamen wir schlussendlich wieder bei unserem Auto an. Leicht höhenkrank und Schmerzen überall, tranken wir erstmal einen heissen Tee in unserem (zum Glück warmen) Auto.

Den Rest vom Tag nahmen wir daher gemütlich, fuhren nochmal nach Hilo um etwas einzukaufen und gingen eher früh nach Hause 😉

29.05.2016: Volcanoes National Park

Am ersten Tag auf Big Island wollten wir sogleich die berühmten Vulkane auf der Insel kennenlernen. In unserem Ort gab es aber noch einen grossen Markt, wo wir einen ersten Stopp einlegten und feine, lokale Köstlichkeiten einkauften.

Anschliessend fuhren in den Hawaii Volcanoes National Park. Ein Nationalpark wo man einen aktiven Vulkankrater aus ziemlicher Nähe beobachten kann. Die Luft war direkt neben dem Krater daher auch ziemlich schlecht. Schliesslich fuhren wir mit dem Auto bis ganz nach unten ans Meer (dies ist alles Teil vom Park), wo man die Landschaft, welche durch Lava verbrannt wurde, ansehen kann. Dies ist sehr eindrücklich, man fühlt sich fast wie auf einem anderen Planeten. Infolge Regen und kaltem Wetter liessen wir eine Wanderung im Park vorerst aus.

Zum Abschluss fuhren wir um den ganzen Park rum und erkundeten auf der anderen Seite den New Black Sands Beach. Ein Strand, der ebenfalls durch Lava zerstört wurde. Dieser ist auch sehr speziell, da der Sand und alle Steine schwarz sind. Die extrem hohen Wellen liessen aber ein Bad im Meer nicht zu.

28.05.2016: Transfer und Ankunft auf Big Island

Den letzten Morgen auf Kauai starteten wir mit einem Frühstück in selben Restaurant wie bei der Ankunft. Danach stiegen wir in den Flieger Richtung Maui, wo wir eine Zwischenlandung machen mussten. Wir kamen etwas verspätet an, worauf wir ins nächste Gate spurten mussten, um den Flieger in Richtung Big Island noch zu erwischen. Angekommen in Kona, staunten wir erstmal ab dem lustigen Flughafen, alles draussen und sehr klein.

Wir holten unser nächstes Mietauto ab, welches mir (Martin) wiederum sehr gut gefiel, ein GMC Terrain. Dieses konnten wir sogleich testen, da wir zu unserer Unterkunft die gesamte Insel überqueren mussten. Dies bedeutete etwa zwei Stunden Fahrt. Die Unterkunft ist etwas abgelegen, war schwer zu finden. Sie ist aber sehr schön, wir haben unser eigenes kleines Holzhäuschen, sehr gemütlich.

Da es inzwischen schon etwas spät war, fuhren wir noch kurz ins 40min entfernte Hilo, um die Stadt etwas zu erkunden. Anschliessend assen wir dort bei einem sehr guten Italiener Pizza.