Hawaii: Maui
09.06.2016: Wetterpech
Das Wetter in Maui kann ganz schön launisch sein. Wir wollten am Morgen eine sehr empfohlene Wanderung machen, jedoch fuhren wir in dichten Nebel und auf dem Parkplatz überraschte uns ein kalter Platzregen. So änderten wir kurzfristig unser Programm und fuhren erneut einen sehr speziellen Highway hinauf, diesmal den Highway 340. Dieser ist ebenfalls meistens einspurig und führt sehr schön dem Meer entlang. Gegenverkehr kann auch hier zum Problem werden, da man teils ein grosses Stück rückwärts fahren muss, um aneinander vorbeizukommen. Das Ziel unserer Fahrt war der bekannte Touristenort Kaanapali. Im Duke’s Restaurant assen wir gemütlich und einen sehr feinen Zmittag am Meer. Es war immer noch stark bewölkt und regnete ab und an, so liessen wir uns Zeit.
Am Nachmittag liefen wir dem Strand entlang und betrachteten ein wenig die riesigen Hotelbauten, wo sich (man könnte meinen) sämtliche Touristen von Maui tummeln. Hier funktioniert der Tourismus auf jeden Fall noch bestens, hier kann man nur mit entsprechendem Budget schlafen und logieren. Eigentlich wollten wir nun aber ein Stand Up Paddle Board mieten und auf dem Meer herumpaddeln, jedoch machte uns das Wetter erneut ein Strich durch die Rechnung. Der Wind war so stark, dass uns keiner der Vermieter ein Board geben wollten, aus Angst dass wir damit zu stark ins Meer abgetrieben werden.
Am Abend fuhren wir erneut nach Lahaina um an den Luau zu gehen, welcher Lyn geschenkt bekommen hatte. Ein Luau ist ein hawaiianisches Fest, wo es hauptsächlich ums Essen und Trinken geht, währenddessen werden Shows gezeigt und viel Musik gespielt. Wir sassen an einem schönen Tisch, direkt am Meer. Nach einem Fünfgänger und jeder Menge Mai Tai’s waren wir gut bedient. Dies Shows zeigten Tänze von verschiedenen Inseln. Es war ein absolut einmaliger Abend, war ein super Geschenk.
08.06.2016: Schnorchel- und Shoppingtour
Und wieder konnten wir nicht ausschlafen, da wir eine Schnorcheltour zum Molokini gebucht haben. Der Molokini ist eine sichelförmige Insel in der Nähe von Maui. Mit unserem Boot (welches wir wieder vergessen haben zu fotografieren) sind wir etwa eine Stunde ins Meer raus gefahren. Unterwegs hielten wir erst in einer Bucht um mit Schildkröten zu tauchen. An Board waren etwa 50 Personen, was zu ziemlichem Chaos im Wasser führte, wenn alle gleichzeitig schnorcheln wollten. Trotzdem haben wir einige Schildkröten gesehen. Später fuhren wir dann zum Molokini wo das Wasser glasklar war und die Sicht auf das darunterliegende Riff sehr schön war. Sehr viele Fische haben wir dort allerdings nicht gesehen. Gemütlich tuckerte unser Boot wieder zurück in den Hafen.
Am Nachmittag fuhren wir etwas weiter nach oben, nach Lahaina. Dies ist ein sehr bekannter Touristenort. Gleich zu Beginn hielten wir im Hardrock Café Maui und assen Glace und genossen die wunderbare Aussicht aufs Meer. Anschliessend schlenderten wir etwa 2 Stunden die endlose Shoppingmeile auf und ab und kauften Souvenirs. Am Abend assen wir im Restaurant vom Fleetwood Mac-Drummer Mick Fleetwood. Er hat dort gleich ein ganzes Gebäude gekauft und ein Restaurant eröffnet. Der ganze Ort Lahaina hat uns sehr gut gefallen, hier würden wir es noch länger aushalten.
07.06.2016: Sonnenaufgang auf dem Haleakala
Heute sind wir um 03:50 Uhr losgefahren, um für den Sonnenaufgang auf dem Haleakala zu sein. Der Haleakala ist ein riesiger, aber seit Jahrhunderten inaktiver, Vulkan auf Maui. Er ist 3000m hoch. Auch hier haben die bequemen Amerikaner einfach eine Strasse auf den Berg gebaut, die man hochfahren kann.
Gerade noch rechtzeitig sind wir am ersten Aussichtspunkt um den Sonnenaufgang um 05:37 zu erleben. Da wir über dem Nebelmeer waren, war die Sicht sehr klar und der Sonnenaufgang war sehr schön. Die Landschaft wirkt auch auf diesem Vulkan wie auf einem anderen Planeten und ist sehr beeindruckend.
Anschliessend sind wir zur einer Wanderung aufgebrochen, runter ins Tal wo die Krater sind. Daher ging es gleich zu Beginn an abwärts, es war ein weiter Weg bis ins Tal hinunter. Nach etwa 6.5 km kehrten wir um und mussten natürlich alles wieder aufwärts zurück. Nach 5 Stunden insgesamt waren wir wieder zurück. Zum Glück war die Wanderung aber nicht so steil wie damals beim Mauna Kea.
Am Nachmittag fuhren wir in das kleine Surfer-Dörfchen Paia. Nach einem späten Zmittag schlenderten wir etwas durch die Shops und kauften ein paar Souvenirs ein. Zum Abschluss fuhren wir zurück nach Kihei um am Strand gegenüber unserer Wohnung noch ein eher kaltes Bad im Meer zu nehmen.
06.06.2016: Road to Hana
Die wohl bekannteste Strasse auf der gesamten Insel Maui, wollten wir natürlich auch selber erleben. Früh fuhren wir Richtung Hana los. Am Anfang führt die Strasse einfach der schönen Küste entlang, doch mit der Zeit geht sie etwas ins Inland, man könnte fast schon sagen in den Dschungel. Sie wird dann auch sehr sehr kurvig, eng und es hat 54 (einspurige!) Brücken. Auf dem Weg hielten wir immer wieder an und schauten uns Wasserfälle an, oder machten eine kurze Wanderung zu einem Aussichtspunkt.
Hana selber ist ein verschlafenes Dörfchen, sehr gemütlich aber eigentlich gibt es dort nichts spezielles anzusehen. So fuhren wir in Prinzip gleich weiter auf dem Highway 31. So einen Highway haben wir beide wohl aber noch nie erlebt. Die sehr holprige Strasse (zum Teil nur Kies) führt jetzt direkt am Meer entlang und ist meistens nur einspurig. Wenn ein anderes Auto entgegen kommt, löst das meistens ein Chaos aus Trotzdem ist dieser Teil der Strecke fast noch schöner als die Road to Hana selber. Auch hier halten wir immer wieder an und machen Fotos.
05.06.2016: Transfer und Ankunft auf Maui
Heute wechseln wir erneut die Insel, auf geht’s von Big Island nach Maui. Der Flug etwas früh am Morgen, aber dafür ist nachher noch der ganze Tag da. Ist wieder nur ein Katzensprung, kaum hat der Flieger die Höhe erreicht, geht er auch schon wieder runter.
Am Flughafen Kahului angekommen, wollte uns die Mietauto Firma ein ziemlich kleines und sehr altes Autöli unterjubeln. So haben wir uns für ein Upgrade entschieden und voller Freude unser neues, gelbes Spielzeug in Empfang genommen.
Am Nachmittag besuchten wir noch den bekannten Big Beach, ein riesiger Strand ganz in der Nähe von unserer kleinen Wohnung in Kihei. Die Wohnung hat auch schon bessere Tage gesehen, aber für vier Tage halten wir es hier problemlos aus.