Hawaii: Oahu

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21.05.2016: Oahu in einem Tag

Eigentlich wollten wir einen kompletten Tag in Honolulu für die Stadtbesichtigung einplanen. Doch auf unserem Weg lag noch Hanauma Bay. Ein Strand wie auf der Postkarte. Wir rüsteten uns also mit Taucherbrille und Schnorchel aus, um das Riff zu erkunden. Leider konnten wir die unglaubliche Unterwasserwelt mit enorm viel verschiedenen Fischen nicht auf den Bildern festhalten, eine Unterwasserkamera fehlte in der Ausrüstung.

Nach dem Mittag fuhren wir mit unserem Auto nach Honolulu. Wieder auf dem Weg machten wir noch einen kurzen Berg-Sprint auf den Diamond Head Krater. Dies ist ein Aussichtspunkt über die Stadt Honolulu. Von hier aus sahen wir nun erstmals den berühmten Waikiki Beach.

Nun war es aber an der Zeit den Waikiki Beach aus der Nähe zu sehen. Schön ist er auf jeden Fall, doch im direkten Vergleich zum Hanauma, naja 🙂 Die gegenüberliegende Vergnügungs- und Shoppingmeile lud uns zum Verweilen ein. Inzwischen war es Abend geworden und wir sehr hungrig. Die unzähligen Restaurants machten die Entscheidung schwer, schliesslich entschieden wir uns für Pizza und anschliessendem Dessert im Hardrock Cafe. Nun war es aber höchste Zeit ins Bett zu gehen, da wir ja morgen eher früh auf den Flug in Richtung Kauai müssen. Der Blog geht nun also auf dem nächsten Eintrag Hawaii: Kauai auf der Startseite weiter.

20.05.2016: Windward Coast

Heute sind wir in Richtung Honolulu aufgebrochen. Wir wählten aber den langen Weg, alles direkt am Meer entlang, der Windward Coast. Beim ersten Stopp wollten wir eine Mini-Wanderung unternehmen, um den berüchtigten Crouching Lion Felsen (ein Felsen der wie ein kriechender Löwe aussieht) zu sehen. Aus der Mini-Wanderung wurde schliesslich ein über eine Stunde dauerndes Bergsteigen, wo wir auch hin und wieder die Höhenangst unterdrücken mussten. Die Aussicht von oben war aber sehr schön.

Danach fuhren wir zur sehr bekannten Kualoa Ranch. Dort kann man verschiedene Touren mit dem Bus, Quad oder Pferd über die Ranch machen. Wir entschieden (hauptsächlich wegen dem Preis) für die Bus-Variante. Die Tour führte entlang von verschiedenen Film Schauplätzen, wie z.b. Jurassic Park oder Godzilla. Die Natur war sehr eindrücklich und unberührt. Auf dem weiteren Weg hielten wir noch an dem Aussichtspunkt Nuuanu Pali und dem berühmten Lanikai Beach.

Eher spät sind wir nun in unserem nächsten Airbnb, etwa eine halbe Stunde von Honolulu entfernt, angekommen.

19.05.2016: Kealia Trail

Fast schon früh morgens sind wir los gefahren, um eine ziemlich bekannte Wanderung zu machen. Die erste Etappe führte durch den Wald, der Weg war sehr steinig und schwierig. Rund eine Stunde später hatten wir das erste Ziel erreicht, ein Punkt mit wunderbarer Aussicht übers Meer. Die nächste Stunde sollte aber noch viel schweisstreibender werden, der Weg wurde noch steiler. Auf der Bergspitze sahen wir nun auf die andere Seite runter, auch hier ein eindrückliches Bergpanorama mit wunderbar grünen Felsen. Der Weg hinunter war natürlich auch sehr mühsam, insgesamt waren wir fast vier Stunden unterwegs.

Wir fuhren anschliessend mit dem Auto zum bekannten Waimea Bay Beach, welcher wirklich einmalig schön ist. Hier nahmen wir uns Zeit um zu baden und etwas zum sünnelen. Auf dem Rückweg gerieten wir in einen Stau, worauf wir kurzfristig beschlossen im Resort Turtle Bay auf ein Bier anzuhalten. Da wir morgen nach Honolulu weiterfahren, assen wir in einem schönen Restaurant am Meer Znacht, um uns gebührend von der North Shore zu verabschieden.

18.05.2016: Kaena Point

Am ersten Morgen zeigte sich Hawaii nicht von der besten Seite, es regnete in Strömen. So konnten wir uns etwas mehr Zeit lassen, für ein ausgiebiges, amerikanisches Frühstück. Unser Ziel für heute ist der Kaena Point, die nordwestliche Spitze der Insel. Wir wollten über eine Pass-Strasse fahren, doch die US Army verweigerte uns die Überfahrt. Wir fuhren also um den Berg rum, bis die Strasse aufhörte. Von da an ging es zu Fuss weiter. Über Stock und Stein, entlang von sehr schönen Felsen und Stränden. Nach etwa eineinhalb Stunden erreichten wir die Spitze, wo wir Seehunde und seltene Vogelarten beobachten konnten.

Auf dem Rückweg hielten wir an mehreren Stränden, jedoch hatte es zum Teil zu hohe Wellen um baden zu können! Wir versuchten es noch einmal mit der Pass-Strasse, jedoch war sie auch von der anderen Seite gesperrt. Die Fahrt führte uns durch einige Quartiere der Einheimischen, wo uns das erste Mal bewusst wurde, dass die meisten von ihnen in den ärmlichsten Verhältnissen leben.

Gerade rechtzeitig waren wir zurück am North Shore, um einen ersten Sonnenuntergang am Strand zu geniessen.

17.05.2016: Flug nach Hawaii

Bereits früh morgens um 06:30 Uhr mussten wir wieder aufstehen und mit dem Shuttle zurück an den Flughafen fahren. Check-in und Gepäckabgabe gingen so schnell, dass es noch für ein kleines Frühstück vor dem Abflug reichte. Um 09:00 Uhr hob dann der Flieger der Hawaiian Airlines Richtung Honolulu ab. Nach gestern sollten die 5 Stunden eigentlich ein Katzensprung sein, aber unser Ziel wollte einfach nicht näher kommen. So waren wir dann sehr froh, dass wir sogar zu früh landeten.

Wieder mit dem Shuttle ging es zu unserem Mietauto, einen Toyota Corolla, in naja, eher mittelmässigem Zustand. Nach kurzen Orientierungsschwierigkeiten machten wir uns auf Richtung North Shore, nach Haleiwa. Eine knappe Autostunde später angekommen, taten wir uns schwer unser erstes Airbnb zu finden.

Um etwas Zeit zu überbrücken, gingen wir zu Fuss in die Stadt und sahen uns das erste Mal so richtig in Hawaii um. Die Stadt ist klein und überschaubar, die Häuser ähneln etwas einer Wild West Stadt. Es hat viele Surfer- und viele andere kleine nette Läden. Ein erster Strand lässt die Schönheit von Hawaii erahnen, die uns nach der Ankunft in der Betonstadt Honulu doch noch sehr fehlt.

Schliesslich finden wir unser erstes kleines Studio, welches sehr schön ist. Auch hier fallen wir todmüde ins Bett, noch vor dem Nachtessen.

16.05.2016: Flug nach San Francisco

Nach einem letzten guten Schweizer Frühstück am Züri Flüghafen, ging unsere Reise los mit dem Direktflug nach San Francisco. Den langen Flug haben wir hauptsächlich mit Filmen überbrückt, gleich 3 an der Zahl. Nach der Landung fuhren wir mit dem Shuttle Bus in unser nahe gelegenes Airport Hotel. Wir machten noch einen kurzen Spaziergang in einen Laden in der Nähe um etwas Znacht zu holen. Danach fielen wir beide todmüde ins Bett und schliefen fast 12 Stunden durch.

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